Städtisches Luisengymnasium München

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Seit 2003 ist das Städtische Luisengymnasium Courage-Schule.

Politische Schülerkonferenzen

Politik live mit MUN und EYP

Seit vielen Jahren nimmt das Luisengymnasium sehr erfolgreich an politischen Simulationsspielen im In- und Ausland teil, im Rahmen derer die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit haben, auf Englisch tagespolitische Themen zu debattieren und mit gleichaltrigen Jugendlichen in Kontakt zu treten.

Die internationalen Schülerkonferenzen "Model United Nations" simulieren die Arbeit der Vereinten Nationen. Die Schüler vertreten unterschiedliche Länderdelegationen und versuchen, in den verschieden UN-Ausschüssen die Position "ihres" Landes erfolgreich zu verteidigen. Das Luisengymnasium nimmt jährlich an der Konferenz "Model United Nations of Lübeck" teil (https://munol.org), war jedoch auch bereits zu Gast bei MUNOM (München), MUNOH (Hamburg), RIMUN (Rom), DAS-MUN (Athen) und BIMUN (Budapest).

Das Europäische Jugendparlament (https://www.eyp.de) ist ein politischer Schülerwettbewerb in mehreren Runden (Bewerbung - Regionale Auswahlsitzung - Nationale Auswahlsitzung - Internationale Sitzung) und versucht, europäischen Jugendlichen die Wirkungsweise der Europäischen Union nahezubringen. Endziel des Wettbewerbs ist die Teilnahme an einer der zweimal jährlich stattfindenden Internationalen Sitzungen des Europäischen Jugendparlaments, auf denen an die 300 Jugendliche aus über 30 europäischen Ländern zusammenkommen, um gemeinsam Lösungen für die Zukunft Europas zu finden. Zwei Delegationen unserer Schule konnten sich diesen Traum bereits erfüllen und durften aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen an den Internationalen Sitzungen in Athen 2011 und in Tbilisi 2017 teilnehmen.

Kontaktlehrkraft: Fr. Bauer K.

Schulsanitätsdienst

"Schulsanitätsdienst, bitte ins Sekretariat!"
Diese Durchsage hört man am Luisengymnasium häufig. Der Schulsanitätsdienst ist eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die speziell in Erste Hilfe ausgebildet ist. Den Schulsanitätsdienst gibt es seit dem Schuljahr 1993/1994. Seitdem hat sich der Schulsanitätsdienst ständig weiterentwickelt.

Kontaktlehrkraft: Fr. Wösthoff

LuisenEcho - wir sind die Schülerzeitung

Hey Leute,

hier findet ihr neueste Infos aus dem LuisenEcho, unserer Schülerzeitung. Ungefähr zwei Mal im Monat könnt ihr einen aktuellen Artikel aus unserer Redaktion lesen.

Sei es eine neue Regelung an der Schule oder sonst eine Nachricht aus aller Welt, irgendwer von unseren rund 20 Redaktionsmitgliedern von Klasse 5 bis 12 hat sich Gedanken dazu gemacht und diese hier veröffentlicht. Daneben gibt es natürlich auch die feste, gedruckte Ausgabe, jedes Halbjahr eine. 

Ins Leben gerufen wurde die Zeitung im Jahr 2017 von Leo Kilz, der mittlerweile Abi hat und sich sonst wo auf der Erde rumtreibt. Seit diesem Schuljahr leiten wir, Pauline und Moritz aus der 10a das LuisenEcho und hoffen, dass die Zeitung sich langsam immer mehr einen Namen macht an unserer Schule. 

Also dann, ob hier online oder gedruckt, viel Spaß beim Lesen!

Eure Chefredaktion  
 

Stadt München spendiert neues Abschlussgeschenk für bestandenes Abitur

Es ist der 25.06.19, einer der heißesten Tage bis jetzt in diesem Jahr. Doch in unserem LUG-Konferenzraum im ersten Stock ist es angenehm kühl – das findet auch der Besucher zu meiner Rechten. Und der ist niemand geringerer als unser Oberbürgermeister Dieter Reiter. Neben ihm finden sich noch Beatrix Zurek, Stadtschulrätin, Fotografen und einige Journalisten ein. 
Der Grund, warum ich an einem ganz gewöhnlichen Schultag plötzlich solch prominente Sitznachbarn habe, ist das kleine quadratische Booklet, das der SPD-Politiker in den Händen hält. Dieses Heftchen ist nämlich ein „Kulturgutschein“. Erstmals dieses Jahr verschenkt unsere Stadt an alle Schulabsolvent*innen öffentlicher Schulen in München ebendiesen. Und damit hebt sie sich von vielen anderen Großstädten ab, die beispielsweise nur die besten 100 Abiturient*innen eines Jahrgangs prämieren. Herr Reiter betonte immer wieder, wie wichtig es sei, diese Spaltung gar nicht erst hervorzuheben - er drückt durch das Geschenk seinen Stolz auf alle 24 000 Schulabgänger*innen aus. 

Der „Kulturgutschein“ gebe die Möglichkeit auf „gelebte kulturelle Bildung“, so Reiter. Man kann ihn einlösen für eine Freikarte für ein Konzert der Münchner Philharmoniker, in diversen Kinos und Theatern oder für eine Musicalvorstellung in München. Auch eine einjährig kostenlose Nutzung der Stadtbibliothek oder eines städtischen Museums ist möglich. Die Spannbreite ist wirklich groß, man muss sich nur noch entscheiden können. 

„Es ist nicht zu früh“ den Gutschein zu etablieren, meinte der Bürgermeister, und damit die seit 1963 existierende sog. „Schulentlassgabe“ zu ersetzen. Diese war nämlich ein Buch über Münchens Geschichte. Herr Reiter sieht dieses Geschenk als heutzutage etwas veraltet an, da er der Auffassung ist, dass Jugendliche keine großen Fans des Lesens von bedrucktem Papier mehr seien.
Somit sei er glücklich, seinen Stolz auf die Schulabgänger*innen und den Versuch verbinden zu können, ihnen die kulturelle Vielfältigkeit in Münchens Einrichtungen näher zu bringen. Aber er betonte auch immer wieder die „gelungene Zusammenarbeit mit den Betroffenen“, eben den Jugendlichen, bei der Entstehung des Gutscheins. Nur durch Befragen der Schüler*innen, was sie sich als neue „Schulentlassgabe“ wünschen würden, sei diese Entwicklung des Geschenks möglich gewesen. Frau Zurek ergänzte an dieser Stelle, dass, falls die Jugendlichen auch nach dieser „beispielhaften Zusammenarbeit“ noch etwas an ihrem Gutschein verändern wollten, das Referat für Bildung und Sport über weitere Vorschläge glücklich sei. 
Frau Zurek und Herr Reiter waren also in ihrer großen Begeisterung über den „Kulturgutschein“ eins und hoffen auf viele junge Besucher der kulturellen Einrichtung Münchens. 
Abschließend gab es noch einen Fototermin mit drei unserer diesjährigen LUG-Abiturient*innen und Herrn Reiter in unserer Aula - neben klimatisierten Zimmern gefiel auch diese dem Oberbürgermeister sehr gut. Nachdem er sich noch mit einigen Unterstuftlern austauschte, die ihm ein dankbares High-five für seine Idee der kostenlosen Schwimmbäder für Kinder gaben, verließ der Politiker mit den anderen Besuchern wieder unser LUG. Es war für die Schule eine große Ehre, Gastgeber dieser Pressekonferenz sein zu dürfen!
Pauline Graf 10a
 

Fasten

Fasten ist fester Bestandteil aller Weltreligionen, der Verzicht soll Raum für Gebet und Meditation schaffen. Der Prophet Mohammed, der Gründer des Islam, fastete, bevor ihm der Koran offenbart wurde. Mose, der das Volk Israel in das gelobte Land führte, fastete, bevor er Gottes Wort empfing. Vor dem Ramadan verzichten die Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken, aber Kranke und Schwangere müssen es nicht. Jesus zog sich zum Fasten für 40 Tage in die Wüste zurück, um sein öffentliches Wirken vorzubereiten. In der Fastenzeit sollen Gläubige etwas entbehren, was sie im Leben vielleicht nicht unbedingt brauchen. Aber Fasten heißt nicht nur auf etwas verzichten, sondern auch sich selbst nicht in den Mittelpunkt zu stellen und einen Blick für die Anderen zu haben. Es gilt für Christen als Vorbereitung auf Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu Christi.

Ramón 5b

 

Schlaf gut, Opportunity!

Marsroboter beendet seine Mission

Am 25. Januar 2004 setzte der Rover Opportunity, geflogen von einer Delta II Trägerrakete, auf der Oberfläche des Mars auf. Er begann seine 90 Marstage (24h 39min 35s ≙ 1 Sol) lange Reise und fand in den Jahren seiner Erforschung Hinweise für Wasser auf dem Mars, Hydrothermale Systeme und die Möglichkeit einer lebensfreundlichen Umwelt vor langer Zeit.

Schon im Jahr 2007, als Opportunity und sein Zwilling Spirit ihre geplante Missionszeit schon lange überdauert hatten, gab es einen großen Sandsturm auf dem Mars, der die beiden Rover kurzzeitig außer Gefecht setzte. Doch nachdem der Himmel wieder frei war und ihre Solarpanels wieder Strom produzierten, ging die Rekordfahrt weiter. Schließlich blieb Spirit 2009 stecken und seine Mission wurde 2010 offiziell beendet. Nun ist auch Opportunitys Reise vorbei.

Als im Juni 2018 der Rover seine letzten Worte vor einem Sandsturm funkte, erwartete man eine Antwort, sobald das Wetter sich besserte. Doch nun hat die NASA schon seit acht Monaten den Kontakt verloren und jetzt die Mission der „Twin Mars Exploration Rovers“ beendet. Die letzten Worte, die Opportunity am Sol 5498 an die Erde sendete, waren: „My battery is low and it´s getting dark“. „Meine Batterie ist schwach und es wird dunkel.“

Im Internet löste der Tod des so erfolgreichen Mars-Roboters unter #ThanksOppy starke Trauer aus und viele Leute hoffen, dass der Ausfall nur temporär ist, damit der „little rover that could!“, wie er in einem Tweet von der NASA genannt wurde, seine Forschung fortführen kann.

Von Paul Werding, 10a, erschienen am 22.02.2019

Schafkopfen: bald Wahlfach am Luisengymnasium?

Solo, Wenz oder Schellen – die Wenigsten von euch können wohl damit etwas anfangen. Aber das könnte sich bald ändern. Denn das beliebte bayerische Kartenspiel „Schafkopfen“ soll Wahlfach in vielen bayerischen Schulen werden. 

Schafkopfen fördert das logische Denken und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Außerdem verbessert es wie Schach das mathematische Verständnis. Jedoch soll es in den Schulen nicht als Glücksspiel eingesetzt werden. 

„In der Schule geht es ums Gewinnen, um Punktelisten und nicht darum, wer dem anderen das meiste Taschengeld aus dem Geldbeutel zieht", meint Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbandes. Der Verband hatte sich in den Weihnachtsferien dafür ausgesprochen, Schafkopfen in das Schulleben zu integrieren. Das unterstützt auch der Bayerische Philologenverband. Schafkopfen ist eine gute Alternative zum Spielen auf dem Handy oder Smartphone. 

Übrigens: Erwähnt wurde Schafkopfen erstmals schriftlich im Sächsischen Straf- und Bußgeldkatalog Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Satz: „Schafkopf [...] non est ludus merae fortunae.“ - „Schafkopfen ist kein reines Glücksspiel“ – und damit offiziell erlaubt

Von Jonathan Düdder, 5c, erschienen am 03.02.2019