Städtisches Luisengymnasium München

Deutsch

Der Umgang mit einer Sprache erfordert ein gesichertes Wissen um ihre Regeln und gleichzeitig Verständnis für die Kunst sich auszudrücken.

Im Deutschunterricht streben wir deshalb folgende Ziele an: Zum einen das Erlernen von Grundlagen unserer Muttersprache wie Grammatik und Rechtschreibung, zum anderen die frühzeitige Auseinandersetzung mit sachlichen und literarischen Texten. Im Laufe der Zeit erhalten unsere Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die deutsche Literatur, erwerben Wissen über verschiedene Textarten und über Möglichkeiten zu deren Analyse bzw. Interpretation.
Von Beginn der Gymnasialzeit an erarbeiten wir im Fach Deutsch Fähigkeiten, von denen unsere Schülerinnen und Schüler auch in den übrigen Fächern profitieren können (Referate, Recherche, Präsentationen).
Darüber hinaus arbeiten wir kreativ mit Sprache und Literatur. Unter anderem in besonderen Veranstaltungen wie Theateraufführungen und literarischen Abenden findet dieser spielerisch-künstlerische Aspekt seinen Ausdruck. Auch schon für unsere Jüngsten ist der Besuch eines Theater-Workshops möglich.

Ein Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zeigt: Der Deutschunterricht ist eine wichtige Grundlage für andere Fächer. So ist eine gute Kenntnis der Muttersprache beispielsweise Voraussetzung für das Erlernen von Fremdsprachen.

Am Luisengymnasium wird Deutsch mit dem Lehrwerk „Deutschbuch“ (Cornelsen) unterrichtet.

Zum Lehrplan Deutsch: www.isb.bayern.de

 

Die Schüler*innen der 5a empfehlen Bergische Waffeln

Die letzte Deutschstunde vor den Pfingstferien

In der letzten Deutschstunde vor den Pfingstferien haben wir etwas Anderes gemacht: Wir haben nämlich Bergische Waffeln gebacken, um unseren neuen Schüler Andrej willkommen zu heißen und den Ferienbeginn zu feiern. Damit es für unsere ganz Klasse reicht, hat Frau Vollmer am Tag zuvor schon eine Ladung gebacken. Am darauffolgenden Tag bereitete sie mit uns zusammen den Teig zu und wir konnten die Masse in das Waffeleisen einfüllen. Das hat Spaß gemacht. Es hat aber leider auch eine Hausaufgabe gegeben. Momentan ist unser Thema in Deutsch die Vorgangsbeschreibung. Also mussten wir natürlich eine Vorgangsbeschreibung für das Backen von Bergischen Waffeln schreiben.

Die Zutaten für die Bergischen Waffeln 250 g Butter,150 g Zucker, 1 Pckch. Vanillin-Zucker, 1 Prise Salz, 4 Eier, 500 g Mehl,1 TL Backpulver, etwa 375 ml Buttermilch, 2- 3 EL Honig

8a bei "München liest - aus verbrannten Büchern"

10. Mai 2022

Am 10.5.2022 fand auf dem Münchner Königsplatz wieder die Aktion „München liest – aus verbrannten Büchern“ statt. Der 10. Mai 1933 war der Tag, an dem die Nationalsozialisten in vielen deutschen Städten, so auch in München auf dem Königsplatz, Bücher von Autor*innen, die gegen Nationalismus, Militarismus und Rechtsextremismus schrieben, verbrannten. Mit der Bücherverbrennung begann die Verfolgung von Autor*innen wie Bertolt Brecht, Erich Maria Remarque, Oskar Maria Graf, Heinrich Mann, Anna Seghers und Stefan Zweig. Seit vielen Jahren lesen immer am 10. Mai auf dem Münchner Königsplatz Bürger*innen aus den Büchern der von den Nationalsozialisten verbotenen Autor*innen. Auf diese Weise wird an das große und immer noch aktuelle Vermächtnis dieser Autor*innen erinnert. Um 10 Uhr morgens wird von dem Künstler Wolfram Kastner auf dem Königsplatz ein Brandfleck hergestellt, damit kein Gras über die Geschichte wächst. Danach beginnen die Lesungen gegen Nationalismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus. Die 8a war dabei. Um 12.45 Uhr lasen 6 Schüler*innen sehr gekonnt eine interessante Passage aus Stefan Zweigs „Schachnovelle“ und setzten damit ein starkes Zeichen für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenwürde.

Zeitungsprojekt der 9b - LUG Unleashed

Projekttage 2022

Im Februar 2022 fanden am Luisengymnasium die Projekttage zum Thema BNE und Schuljubiläum statt. Anlass für die Schüler*innen der Klasse 9b, als Journalist*innen verschiedene Projekte genauer unter die Lupe zu nehmen.

Entstanden ist - auch mit Hilfe der Deutschlehrerin Frau Sucker - ein kleiner, anschaulicher Zeitungsanzeiger, der über interessante Projekte verschiedener Klassen berichtet und diese auch kommentiert. Hier ein paar Eindrücke! 

Vorlesewettbewerb 6. Jahrgangsstufe

Vorleser*innen erweckten Bücher zum Leben

Am Donnerstag, den 9. Dezember 2021, liehen acht Schüler*innen der 6. Klassen (u.a. Talia Bohner, Jon Schreiber, Jasper Grusche, Ciel Hammad, Marlene Grammes, Paul Reitsam, Ben Felder) literarischen Texten ihre Stimme und machten sie so lebendig.

Beim diesjährigen bundesweiten Vorlesewettbewerb der 6. Jahrgangsstufe der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels stellten die Schüler*innen zunächst eine Textstelle aus einem Buch ihrer Wahl vor. Dabei entführten die meisten die Jury in fantastische Welten. Anschließend präsentierten die Vorleser*innen ihnen unbekannte Textabschnitte aus Erich Kästners „Emil und die Detektive“ und nahmen die Zuhörer*innen so gekonnt mit auf Emils ereignisreiche Zugfahrt nach Berlin.
Mit ihrem Können und ihrer Souveränität gewann Marlene Grammes (6a) den diesjährigen schulinternen Wettbewerb und wird bald am stadtweiten Vorlesewettbewerb teilnehmen, wo sie Texte für ihre Zuhörer*innen lebendig werden lassen wird. Herzlichen Glückwunsch!
Wir drücken die Daumen für die nächste Wettbewerbsebene.

 

Besuch der Ausstellung „Erika Mann – Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin“

Zu Gast bei der ehemaligen Luisenschülerin

Am 5.3.2020 besuchte der Deutsch-Kurs Q12 von Frau Siebert die Ausstellung „Erika Mann – Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin“ in der Monacensia. In einer sehr interessanten Führung bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Leben der ältesten Tochter von Thomas Mann, die 1905 in München geboren wurde. Erika Mann war ihr ganzes Leben lang eine leidenschaftliche und mutige Kämpferin für Freiheit, Demokratie und Toleranz … und sie war Luisenschülerin! Die Ausstellung widmete sich den verschiedenen Stationen von Erika Manns Leben und dokumentierte ihre literarischen und künstlerischen Anfänge in München und Berlin, ihren Kampf gegen Faschismus und für Freiheit und Demokratie in Deutschland und später vom Exilland USA aus sowie ihre Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Es gab Interviews zu hören und viele Dokumente, Briefe, Texte, Plakate und Bilder zu sehen – ganz am Anfang der Ausstellung auch ein Bild des Luisengymnasiums sowie Erika Manns Abiturzeugnis von der „Städt. Höheren Mädchenschule an der Luisenstraße“ aus dem Jahr 1924. Eine spannende Ausstellung – nicht nur für Luisenschülerinnen und –schüler!